Details

ISBN/EAN: 978-3-8415-0142-4
Altersempfehlung: 5-99 J.
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Herausgeber:
Susanne Klein
Illustrator:
Susann Opel-Götz
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
188 S.
Format (T/L/B):
1.5 x 19 x 13.5 cm

Hersteller:
Oetinger Taschenbuchverlag GmbH
vertrieb@verlagsgruppe-oetinger.de
Max-Brauer-Allee 34
DE 22765 Hamburg


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Warten auf Weihnachten

24 Geschichten bis zum Heiligabend, Oetinger Taschenbuch

7,95 €

Nicht lieferbar

Beschreibung

Warten auf Weihnachten leicht gemacht! Mit 24 wunderbaren Weihnachtsgeschichten für Kinder zum Selber- und Vorlesen wird das Warten auf Weihnachten zum Vergnügen. Eine Geschichte für jeden Tag im Advent. Bekannte Autoren wie Kirsten Boie, Erich Kästner, Paul Maar, Christine Nöstlinger und Renate Welsh schreiben heitere und besinnliche Texte über die schönste Zeit des Jahres. Dazu enthält diese Weihnachts-Anthologie viele Originalbeiträge junger deutscher Autoren und die bis dato unveröffentlichte Geschichte "Pippi Langstrumpf feiert Weihnachten" von Astrid Lindgren.

Über Susanne Klein

Kirsten Boie ist eine der renommiertesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis und das Bundesverdienstkreuz. Angelika Kutsch, geb. 1941, war lange Lektorin bei Oetinger und ist heute freie Übersetzerin, überwiegend aus dem Schwedischen. Sie übertrug u. a. Mankell und Nordqvist (Pettersson und Findus) ins Deutsche. Janosch (Horst Eckert, *1931) ist Autor und Illustrator. Seit 1960 veröffentlichte er viele Bücher, weltberühmt wurde er 1978 mit Oh, wie schön ist Panama; seit 1980 lebt er auf Teneriffa. Rose Lagercrantz, 1947 in Stockholm geboren, ist eine schwedische Schriftstellerin. Seit 1973 hat sie hat viele Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht, schreibt aber auch für Erwachsene. Ihre Geschichten wurden in viele Sprachen übersetzt. Bekannt und beliebt sind ihre Geschichten über den Jungen "Metteborg". Rose Lagercrantz hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den renommierten August(-Strindberg)-Preis, den schwedischen Astrid Lindgren-Preis, den Heffaklumpen der Zeitschrift "Expressen" sowie den Nils-Holgersson-Preis für ihr Gesamtwerk. Astrid Lindgren (1907 - 2002) hat so unvergessliche Figuren wie Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga geschaffen. Sie wurde u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Paul Maar ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis. Christine Nöstlinger (1936 - 2018), war eine der bekanntesten und einflussreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen und wurde mit vielen renommierten Literaturpreisen geehrt. Bettina Obrecht wurde 1964 in Lörrach geboren. Sie studierte Spanisch und Englisch und arbeitet als Autorin und Übersetzerin. David Henry Wilson wurde 1937 in London geboren. Er arbeitete als Lehrer in Frankreich, Ghana und Deutschland und war Akademischer Oberrat an der Universität Konstanz. Seit vielen Jahren lebt er mit seiner Familie wieder in England. David Henry Wilson hat mehrere Theaterstücke, Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Sylke Hachmeister, geboren 1966 in Minden, studierte Kommunikationswissenschaften, Anglistik und Soziologie an der Universität Münster. Die Übersetzerin und Autorin promovierte im Fach Publizistik. KarenSusan Fessel, 1964 in Lübeck geboren, lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat bereits über 40 Romane und Erzählbände für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geschrieben. Susann OpelGötz, 1963 in Bayreuth geboren, studierte Kunsterziehung, Germanistik und Buchillustration. Sie hat bereits einige herausragende Bilderbücher veröffentlicht und wurde dafür u.a. mit dem Eulenspiegelpreis ausgezeichnet. 'Prinzessin Anna oder Wie man einen Helden findet' wurde sogar als Kinderoper für die Bühne inszeniert. 2012 erschien ihr erstes Kinderbuch 'Außerirdisch ist woanders'. Die bildhaft erzählte und wunderschön illustrierte Geschichte über Freundschaft und soziale Unterschiede wurde für die Empfehlungsliste des Evangelischen Buchpreises ausgewählt. Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand. Eva Marder (1916 - 1987) wurde in Königsberg im damaligen Ostpreußen geboren. Sie studierte auf einer Schauspielschule in Berlin. Nach ihrer Heirat und der Geburt ihrer beiden Kinder zog sie nach Süddeutschland und arbeitete nach Kriegsende als Autorin und Rezensentin für den Rundfunk, insbesondere den Kinder- und Schulfunk, in München. Hans Peterson (1922-2022), geboren in Väring/Schweden, gehört zu den renommiertesten schwedischen Autoren des 20. Jahrhunderts und veröffentlichte mehr als einhundert Kinder- und Jugendbücher, Romane und Novellen. Er wurde u.a. mit dem schwedischen Astrid-Lindgren-Preis, der Nils-Holgersson-Plakette und dem Schwedischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet. "Matthias und das Eichhörnchen" erhielt 1959 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Thomas Schmid, 1960 in Landshut/Bayern geboren, wollte als Kind entweder Stuntman oder Schriftsteller werden. Dann studierte er Literatur-, Theater- und Kommunikationswissenschaften und ist heute als freier Autor tätig. Außer Büchern für Kinder und Jugendliche schreibt er auch Drehbücher fürs Fernsehen, u.a. für "Marienhof", und für den Hörfunk, u.a. für das satirische Kindermagazin "Sonntagshuhn" des Bayerischen Rundfunks. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Niederbayern. Sabine Ludwig, geboren in Berlin, schreibt seit 30 Jahren Geschichten für Kinder und gehört zu den erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautorinnen. Für ihre Romane wurde sie vielfach ausgezeichnet. Renate Welsh wurde 1937 in Wien geboren und zählt zu den renommiertesten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Zu ihren literarischen Auszeichnungen gehört unter anderem der Österreichische Staatspreis. Doris Meißner-Johannknecht wurde 1947 in Dortmund geboren und studierte unter anderem Germanistik, Psychologie und Verlagswesen, bevor sie eine erfolgreiche Karriere als freie Autorin einschlug. Gregor Tessnow, 1969 in Berlin geboren, machte zunächst eine Maurerlehre und studierte Bauingenieurswesen. Er brach das Studium ab, um Schriftsteller zu werden, fuhr Taxi, erhielt einen Werkvertrag von der Künstlerförderung Berlin und hat bisher einige Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Marliese Arold, geboren 1958, studierte Bibliothekswesen in Stuttgart. Seit 1983 verfasste sie unzählige sehr erfolgreiche Kinder- und Jugendromane, die bereits in diverse Sprachen übersetzt wurden. Susanne Klein, 1968 in Hamburg geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin in Frankfurt a. M. Nach dem Studium der Slawistik und Germanistik war sie als Lektorin für das Bibliographische Institut & F.A. Brockhaus AG und für den Oetinger Verlag tätig. Heute arbeitet sie als freie Lektorin in Hamburg. Sybil Gräfin Schönfeldt (1927-2022) wurde in Bochum geboren. Ihre Vorfahren aus dem Meißner Uradel waren im Jahr 1704 in Wien in den Reichsgrafenstand erhoben worden. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Süddeutschland und in Wien und promovierte in Literaturwissenschaft. Nach einem Zeitungsvolontariat arbeitete sie als Journalistin für Printmedien - u.a. für "Die Zeit" und "stern" - Fernsehen und Rundfunk, als Buchautorin, Übersetzerin und als Dozentin an der Journalistenschule. Sie hat ganz besondere literarisch-kulinarische Bücher geschrieben, zum Beispiel "Gestern aß ich bei Goethe" (Arche Verlag) oder "Zu Tisch bei Astrid Lindgren", wofür sie mit mehreren Preisen der Gastronomischen Akademie Deutschlands geehrt wurde. Die Liste ihrer Auszeichnungen ist beeindruckend: Deutscher Jugendliteraturpreis, Großer Preis der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach, Ehrenliste Übersetzerpreis des Hans-Christian-Andersen-Preises und viele weitere. Sybil Gräfin Schönfeldt lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod in Hamburg. Barbara Robinson, (1927-2013) in Ohio/USA geboren, studierte Literatur und Theaterwissenschaft. Sie schrieb Kurzgeschichten, Bühnenstücke und Kinderbücher, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Ehrendoktor für Literatur der Harvard University. "Hilfe, die Herdmanns kommen", 1972 erschienen, erhielt zahlreiche Literaturpreise und stand mehrere Jahre auf der Liste der "bemerkenswerten Kinderbücher" (ALA Notable Children's Books). In den USA gehören die Geschichten über die Geschwister Herdmann zur beliebtesten Lektüre bei Schulkindern im ganzen Land. Barbara Robinson, die sich stark für Projekte der Leseförderung engagiert hat, war bis ins hohe Alter ein gern gesehener Gast in Schulen und Bibliotheken. Auch in Deutschland ist die Faszination unverändert für den anarchischen Witz von Ralf, Eugenia, Leopold, Klaus, Olli und Hedwig Herdmann, diese "Orgelpfeifen des Schreckens" (DIE WELT).

Leseprobe

Aber Jesper bleibt immer noch stehen. Armer Baum, denkt Jesper. Armer alter Tannenbaum. Dich will gar keiner haben, und dabei hast du sogar drei schöne Spitzen. Das ist doch mal wieder typisch ungerecht. "Der steht dann hier vielleicht immer und beschützt die Kleinen", sagt Janna, und jetzt streichelt sie den Baum auch. "Nicht, Mam? Bis die groß geworden sind. Das ist für ihn ja vielleicht auch ganz schön." (Aus: "Der Tannenbaum" von Kirsten Boie)